Das berühmteste Werk von Natalia Ginzburg, „Familienlexikon“, ist ein Echo seiner Zeit: ein Familienleben, das zwar stark vom Vater dominiert wird, in der aber aus kleinen Anekdoten, typischen Sätzen und besonderen Worten eine große Verbundenheit und Liebe spricht. Und ein Bild eines Italiens, das im Faschismus eine der dunkelsten Phasen seiner Geschichte durchlebt. Die Familie Ginzburg, jüdischer Herkunft, ist aktiv im antifaschistischen Widerstand, und die unangepasste Autorin muss schon früh einen schweren Schicksalsschlag erleiden.

Wie erlebte Natalia die Zeit ihrer Verbannung mit drei kleinen Kindern?
Wie hat sie ihre eigene Geschichte und die ihres Heimatlandes literarisch verarbeitet?
Warum nannte sie Cesare Pavese „Moschusochse“?
Und was hat die Schreibmaschine von Jelenas Mutter mit der ganzen Geschichte zu tun?

In der neuen Podcast-Folge folgen wir den Spuren dieser faszinierenden und unbeugsamen Frau, die mit ihrer klaren, starken und minimalistischen Sprache eine komplexe Welt in wenigen Worten zusammenfasst.

Unser Dank gilt wieder Alix Gabele, die den Auszug aus „So ist es gewesen“ für die Zuhörerinnen und Zuhörer so wunderbar interpretiert hat.

Weitere Infos und Bildmaterial zu Natalia und ihrem Werk findet ihr auf unserem Instagram-Kanal: @lit.ermittlerinnen


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