Viel hat Konstantinos Kavafis nicht geschrieben, geschweige denn für die große Öffentlichkeit publiziert, und doch ist sein Gesamtwerk ein wahrer lyrischer Schatz. Kavafis, der selbst nie in Griechenland lebte und dennoch als griechischer Nationaldichter gilt, schöpft in seinen Gedichten aus antiken Mythen sowie der hellenischen und byzantinischen Geschichte.

Er führt uns von Ithaka bis zum Untergang Neros. Oder wir finden uns am Ende in einer heruntergekommenen Kaschemme im pulsierenden Alexandria wieder, wo ein schöner junger Liebhaber ausgestreckt auf dem Bett liegt.

Wer war dieser Mann, der sein eigenes Leben als ereignislos bezeichnete und mitunter ein Leben lang an einem einzigen Gedicht feilte?

In unserer neuen Podcast-Episode folgen wir den Spuren dieses kultivierten, zurückhaltenden Dichters, der in schlichter Sprache von der Vergänglichkeit erzählt – von Macht und Begehren, von Erinnerung und Verlust. So nah, so klar, so unvergesslich wie kaum ein anderer.

Unser herzlicher Dank gilt Andreas Kolbe, der das Gedicht „Die Stadt“ für uns eingelesen und ihm seine Stimme geliehen hat.

Weitere Infos und Bildmaterial zu Konstantinos und seinem Werk findet ihr auf unserem Instagram-Kanal: @lit.ermittlerinnen


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